
Fachfortbildungen
Themenprofil
Für interessierte Privatpersonen
- Seminare zur Homöopathie, Pflanzenheilkunde, Ausleitungsverfahren
Für Pflegeeinrichtungen
- Anatomie, Physiologie, Pathologie des Menschen
- Berufskunde für Pflegeberufe (Recht, Kommunikation, Sterbebegleitung)
- Kommunikation und Psychologie im Wirtschaftsleben
Generalvollmacht, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung?
„Wenn ich es nicht mehr aus eigener Kraft schaffe, dann lass mich einfach sterben. Schon gar nicht will ich auf Maschinen angewiesen sein!“
„Setz für mich mal so ein Schreiben auf, so eine Vollmacht, und dann kannst Du das Alles für mich regeln. Das musst Du für mich tun.“
Aber welche rechtliche Relevanz haben diese von den uns anvertrauten Menschen bzw. ihren Angehörigen virtuos verwendeten Aussagen?
Denn im Praxisalltag der Pflege stehen dann sehr oft das Gesagte mit dem Gemeinten und dem Verstandenen, in Bezug zur aktuellen Pflegerealität, miteinander im Widerspruch.
Hier richtig nachzufragen, sorgt dafür, die Sachverhalte im Sinne der Betroffenen richtig klären bzw. entscheiden zu können.
Dieses Seminar soll die Bedeutung von der Begriffe und deren Tragweite aufzeigen.
Umgang mit herausforderndem Verhalten
Ob durch Aggressivität oder Passivität, anzüglichen Kommentaren oder durch eine kaum zu bändigende Weglauftendenz, in unserem Berufsalltag kommt es immer wieder zu Situationen, welche für uns als Herausforderung oder gar Zumutung empfunden werden.
Diese Fachfortbildung beabsichtigt, dass die pflegende Person den vorhandenen Situationsdruck besser kanalisieren kann. Mittel sind das Reflektieren vergangener Geschehnisse, das Kennenlernen von Handlungsabläufen in Akutsituationen bzw. das Verarbeiten des Alltag-Geschehens.
Umgang mit an Demenz erkrankten Personen
hinsichtlich ihrer Hin- bzw. Weglauftendenz
„Die Möbel sind irgendwie vertraut, aber der Raum ist falsch. Es riecht und sieht anders aus.
Das ist nicht mein zu Hause. Hier stimmt was nicht, ich muss los.“
Die Entscheidungswege zu einem Heimaufenthalt (end-gültig) sind mitunter, aus der Not heraus sehr kurz. Das Innere der betroffenen Person, meistens wird für sie entschieden, kommt dabei oft nicht mit.
Die Fundamente für zukünftige Handlungsmuster Depression / Aggressivität o. Isolation sind gelegt. Dann noch ein Anlass, die Pflegekraft, Konflikt mit einem anderen Bewohner, das Wetter und es heißt: „Ich gehe jetzt los.“
Wie kann sich die Pflege-/ Betreuungskraft in solchen Situationen verhalten?
Lebenswege – die Biographie eines Menschen verstehen
der Wert der Biographiearbeit (für Pflegeeinrichtungen)
„Wieso hat Großvater sich damals freiwillig gemeldet?“
„Woher kommt dieses harte Urteil der Tante?“
„Warum seid ihr beide damals aus der DDR nicht abgehauen?“
Andere Menschen, wie auch wir selbst, sind als Persönlichkeit das aktuell handelnde Ergebnis von Umständen, Strömungen und Entscheidungen bzw. Versäumnissen der Vergangenheit. Ob die Menschen bzw. wir dies fühlen, darum wissen und dann demensprechend damit umgehen lernen – ist eine Entwicklungsfrage.
Beleuchtet werden Aspekte wie Beruf, Geschlecht, Herkunft, Lebensanschauung, Mode, Musik, Zeitgeschehen usw.
Sterbende Menschen begleiten – Begleitung der Sterbebegleiter
Mit einem Mal verdichtet sich das Gefühl zur Gewissheit oder der medizinische Befund ist eindeutig und es heißt, das Sterben beginnt:
„Du brauchst keine Pläne mehr, die Ziellinie ist in Sicht. Du wirst sie demnächst erreichen, ob heute, morgen oder nächste Woche…“
Die betroffene Person ringt um die Bewahrung von Würde, Selbstbestimmung und Spiritualität.
Hier wird oft vom Betroffenen selbst oder dessen Angehörigen um eine einfühlsam unterstützende Begleitung erbeten. Neben Pfarrern, Seelsorgern und Pflegekräften wird auch die Unterstützung seitens des – vertrauten – Betreuungsassistenten nachgefragt. Dieser Teil unserer Berufsausübung greift oft auch massiv in das Erleben unserer Existenz ein.
Das Seminar bietet Gelegenheit neben Aspekten der Sterbebegleitung auch zur Auseinandersetzung mit den eigenen Erfahrungen von Krankheit und Abschied, und regt dazu an, diese Herausforderung mit Haltung anzunehmen.
